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GfaZ Arbeitsgruppe

April 15 @ 9:00 - 17:00

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 9:00am Uhr am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag stattfindet und bis 31. Mai 2019 wiederholt wird.

Was ist die Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit?

In einer dezentralen, partizipativen Visionsbildung mit über 50 selbstorganisierten Initiativen haben wir uns auf ein Experiment eingelassen. Daraus entstand als Zusammenschluss unterschiedlicher Initiativen die Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit.

Ein gemeinwohlorientierter Zusammenschluss

Als Zusammenschluss stadtgestaltender Initiativen in Hannover gründen wir die ‘Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit’. Sie übernimmt die überschneidenden Aufgabenbereiche, die einzelne Initiativen im Kleinen nicht leisten können. In diesen Handlungsfeldern testen und entwickeln wir Zukunftsmodelle zur Förderung gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung.

Eine wachsende Zahl an Initiativen beschäftigt sich mit der Gestaltung des eigenen Stadtraumes und bindet so zivilgesellschaftliche Beteiligung stärker in die Stadtentwicklung ein. Da diese Prozesse meist außerhalb herkömmlicher Arbeits- und Einkommensstrukturen stattfinden, arbeiten sie oft nebeneinander her – so auch in Hannover.

Diese Initiativen entstehen aus intrinsischer Motivation, also ungeleitet, selbstverwaltet und mit großem inneren Antrieb. Diese ungeleiteten Prozesse möchten wir erforschen und aus ihnen verstetigbare Modelle entwickeln.

Ein Beteiligungsprozess mit über 50 Initiativen aus Hannover war Hintergrund der gemeinsamen Visionsbildung. Aus ihm wurde deutlich, dass in der zivilgesellschaftlichen Stadtentwicklung stets ähnliche Herausforderungen entstehen, die von der klassischen Verwaltung nicht gelöst werden können. Es fehlt eine dynamische Organisationsform, die als Schnittstelle zwischen Initiativen und den Verwaltungsstrukturen fungiert: die ‘Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit’.

“Vielleicht ist es Entbürokratisierung oder einfach echte Bürgerbeteiligung? Ich will nicht alles auf die Bürokratie schieben. Letztlich sind es die Menschen, die Entscheidungen treffen. Für gemeinschaftliche Entscheidungen an einem Ort oder für ein Projekt muss man zuallererst zu einer Gemeinschaft werden. Das müssen wir von der Pieke auf lernen.” 

DOROTHEA HOFFMANN zur Frage nach Lösungen

Ziele

Wir gründen die ‘Gesellschaft’ als selbstverwaltete Organisation mit dem Ziel der Befähigung und Unterstützung zivilgesellschaftlicher Stadtentwicklung.

Dazu entwickeln wir in einem prozesshaften Aufbau eine dynamische, niedrigschwellige und selbstverwaltete Förderstruktur für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung. Hierbei werden mitunter Self-Governance Strukturen erprobt und in einem übertragbaren Rahmen erforscht.

Aktive Initiativen werden durch den Zugang zu einer Gemeingut-Ökonomie und die Bündelung ihrer vielfältigen Potentiale gefördert. Dazu erweitern und erforschen wir Modelle der `Sharing Economy`.

Details

Datum:
April 15
Zeit:
9:00 - 17:00
Veranstaltungskategorien:
,
Website:
https://dein-quartier.mn.co/posts/gesellschaft-fur-ausserordentliche-zusammenarbeit

Veranstalter

GfaZ

Weitere Angaben

Gewerbliche Angaben
https://dein-quartier.mn.co/posts/gesellschaft-fur-ausserordentliche-zusammenarbeit

Veranstaltungsort

Raum 1
Windthorststraße 3-4
Hannover, Niedersachsen 30167 Deutschland
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Website:
https://wasmitherz.de